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Fortsetzungsgeschichte lesen
Verhängnisvoller Schulweg Kapitel: 1
| Es war ein ziemlicher kalter Morgen. Miranda machte sich gerade auf den Weg zur Schule, doch irgendwie begann dieser Tag schon ziemlich seltsam. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie noch nicht, in was sie an diesem Tag noch hineingeraten würde.....
Die Schule lag etwa 3 Kilometer von ihrem Haus entfernt und da sie an diesem Tag zu Fuss unterwegs war merkte sie erst die wirkliche Länge des Weges. Am morgen hatte sie gemerkt, dass jemand die Luft von ihrem Fahrrad gelassen hatte. Im Verdacht hatte sie wieder einmal ihren Nachbarsjungen Bill, der zwar schon 17 Jahre Alt war, doch eher das Gehirn eines Kleinkindes hatte. Anscheinend fand er es mächtig lustig zu sehen, wie sie sich am Morgen über einer Platte ärgerte. Das einzige Komische daran war nur, dass sie schwören könnte, dass sie die Schuppentür am Vortag abgeschlossen hatte.
Sie war noch ganz im Gedanken versunken, als sie merkte dass sie in eine falsche Straße eingebogen war. Irgendwie kam ihr die Gegend ganz und gar nicht bekannt vor. Wo war sie nur?
| gesendet von Jessy
| Kapitel: 2
| Ihre Schritte wurden langsamer, unruhig ließ sie ihren Blick umher schweifen. Sie blieb schließlich stehen. Ihre Finger waren schon ganz taub von der eisigen Kälte. Die Gegend schien wüst und ausgestorben, irgendwie unheimlich.. Es kam eine Windböe auf und darauf knarrte ein altes Holzgatter, aus dem Dach des daneben stehenden Schuppens flatterten unzählige Tauben gurrend in die Ferne.
Auf einmal sah sie etwas! Hatte sie tatsächlich was gesehen? Ihr Herz pochte ihr bis zum Hals, ihr war heiß, doch fröstelte sie zugleich. Wurde sie beobachtet? Oder spielte ihr ihre Fantasie einen Streich?!
Sie hätte schwören können, da war jemand!
"Hallo.. wagte sie schließlich, eingeschüchtert hervor zu stoßen. Aber es kam keine Reaktion. Sie holte tief Luft und setzte langsam ihren Weg fort.
In der Ferne hörte sie ein Grollen. "Oh nein! Nicht auch noch das! ärgerte sie sich, natürlich hatte sie keinen Schirm dabei..
Aber da! Es hörte sich an wie ein höhnisches Lachen.. Oder war das nur der Wind?
| gesendet von Jennifer
| Kapitel: 3
| Sie zog die Kappe tiefer in die Stirn und blickte nach oben. Die Wolken hatten eine eigenartige Farbe und jagten unnatürlich schnell über den Himmel. Eine graue, zerzauste Katze kreuzte ihren Weg, ein blutiges Etwas im Maul. Sie war wie gelähmt vor Angst und drückte sich gegen einen Vorgartenzaun. Grün und modrig war der und gab unter ihrem Gewicht nach, sodass sie rücklings in das Dickicht dahinter fiel. In diesem Moment zuckte der erste Blitz über das Land.
Miranda mühte sich so schnell wie möglich auf und rannte die Straße zurück. Sie wollte auf den richtigen Weg gelangen, doch je weiter sie lief, um so fremder wurde die Umgebung. Sie konnte sich nicht erinnern, an diesen Häusern und Schuppen vorbeigekommen zu sein. Aber sie war doch diesen Weg gekommen? Sie blieb stehen und sah sich um. Die ersten Tropfen fielen und ließen den löchrigen Asphalt glänzen. Ein dumpfes Grollen in der Ferne kündigte noch größeres Unheil an. Ratlos flüchtete Miranda in den Eingang eines verlassenen Bauernhauses. Der Wind entwickelte sich zum Sturm und ließ Tore und Fenster schlagen. Die Luft dröhnte und Miranda hielt sich die Ohren zu und schrie.
| gesendet von Charlotte
| Kapitel: 4
| Sie wusste nicht, wo es besser war: Auf der Straße im dichten rattengrauen Regen, der sich inzwischen zu einem richtigen Sturm entwickelt hatte oder hier drin in diesem alten verlassenen Bauernhaus das aussah, als wäre es schon seit Ewigkeiten nicht mehr betreten worden. Der Boden bestand aus staubigen rauen unordentlich zusammengenagelten Holzbrettern. In der Mitte stand ein runder Holztisch und Stühle, teilweise von Spinnenweben bedeckt und in der hinteren Ecke führte eine schmale steile Treppe auf das obere Stockwerk. Es war düster hier drinnen wie in einer Gefängniszelle. Sie traute sich kaum zu bewegen, geschweige denn sich wieder auf den Weg zur Schule zu machen. Regentropfen vielen von ihrem Schirm und schlugen dumpf auf dem Holzboden auf. Plötzlich meinte sie ein Geräusch zu hören! Ihr Atem raste. Auf ihrer Stirn mischten sich Regentropfen und Schweiß. Ja! Da war es schon wieder! Sie hörte Schritte. Langsame aber sichere Schritte. Jemand kam die Treppe herunter! Wer war es? Wer würde gleich vor ihr stehen? Sie wagte nicht daran zu denken. Wegrennen? Nein, dazu fehlte ihr der Mut! "Wie einfach du doch zu kontrollieren bist, Miranda! sagte eine männliche Stimme. Da war er nun und grinste. Vor ihr stand ... Bill!
| gesendet von Daniel
| Kapitel: 5
| Miranda stand da wie angewurzelt. Bill sah unheimlich aus. Der Regen tropfte ihm von der Kleidung, sein Haar war triefnass. Ein Blitz zuckte draussen über den Himmel und liess Bill noch unheimlicher erscheinen. Miranda wusste nicht wie lange sie so dastanden, doch plötzlich sagte Bill:"Mitkommen. Miranda bewegte sich nicht. Sie hatte zu viel Angst. Bill nahm sie am Arm und zog sie mit sich. Sie wehrte sich nicht und ging einfach mit. Bill stiess sie eine Treppe hinunter, die Treppe zum Keller. Dort war es stockfinster. Bill zog Miranda in einen kleinen nassen Raum der alt und modrig roch und verließ den Raum. Miranda höhrte noch wie der Schlüssel sich drehte, dann war es still. Die Schritte von Bill entfernten sich und Miranda sah sich um. Sie glaubte nicht was sie da sah. In der Ecke lag ein Skelett...
| gesendet von Christina
| Kapitel: 6
| Sie sah es nicht, sondern spürte es mehr...erst der Gedanke, "Warum hat dort jemand Zweige in der Ecke liegen lassen?", wo ein Keller doch nicht der angemessene Raum für so etwas war. Dann fuhren Ihre Finger über etwas Glitschiges, in eine Vertiefung, bis sie auch mit der anderen Hand hinlangte. Sie fing an zu zittern und das Geräusch aus ihrer Kehle hörte sich nicht wie ein Schrei an, sondern eher wie ein Quitschen, als ihr Verstand ihr erklärte, dass sie gerade in einen vermodernden Schädel hineingriff.
Nein. Sie war doch nicht Hauptdarstellerin in einem B-Horror-Movie. Woanders kam so etwas ja eigentlich nicht vor. Vielleicht aufwachen? Aber dazu ist die Kälte zu real. Also erst mal tief durchatmen, modrige Luft, und Ruhe bewahren. Warum sollte Bill ihr etwas antun? Sie war eigentlich niemand, der viele Feinde hatte. Beruhigt konnte man es nicht nennen, aber sie hatte den Schrecken ein bisschen verdrängt, als sie die Tür oben quitschen hörte, danach das Knarren der Treppe, als jemand herunter kam.
| gesendet von Christoph
| Kapitel: 7
| Es war Bill der Nachbarsjunge.
Er schaute sie mit einem stechendem Blick an und kam immer näher.
Jetzt oder nie dachte Miranda und fragte schüchtern:
B-Bill wieso hast du mich hierher gezerrt? Ich habe dir doch gar nichts getan."
Es tut mir Leid für dich. Wirklich aber ich muss es tun, sagte Bill.
Häh was heisst hier müssen? Und schon war Bill verschwunden.
Doch bevor er durch die Tür schlüpfte nahm er etwas vom Boden auf und warf es ihr zu.
Es war ein Sandwich mit Ei und Gurken und eine kleine Mineralflasche. Miranda war wirklich am verhungern und nahm einen grossen Bissen davon. Doch halt was war denn das? Unter dem Sandwich kroch eine haarige Spinne hervor. Miranda erschrack, sprang auf, liess das Sandwich und das Getränk fallen und machte eine grossen Satz nach hinten.
Sie landete auf etwas was sehr weich war.
Nein das kann doch nicht sein!", flüsterte sie.
Und machte dabei eine bösartige Entdeckung.
| gesendet von Eliane
| Kapitel: 8
| Sie war auf einem verknotetem Bündel gelandet, welches stark an einen menschlichen Körper erinnerte. Miranda wurde fast ohnmächtig vor Angst und mit einem heiseren Kreischen stiess sie es weg. Doch was war das? Das Bündel begann sich plötzlich zu bewegen, und mit Schrecken beobachtete Miranda, wie sich eine Hand durch den Stoff zwängte und den verknoteten, grauen Laken schliesslich mit einem lauten Ratschen zerriss. Verwundert und erschrocken zugleich blickte sie in ein faltiges Gesicht, das Gesicht einer alten Frau. "W....wer bist du, und.... was machst du hier??? fragte Miranda stotternd. Die alte Frau seufzte leise. "Wer ich bin, ist nicht wichtig. Ich wollte verhindern, das er dich erwischt, doch es ist mir nicht gelungen. "Es tut mir Leid."
"Wen meinst du? Bill? Und warum bist du eigentlich hier? fragte Miranda weiter.
| gesendet von Fabiana
| Kapitel: 9
| Miranda versuchte nicht mehr an all die schrecklichen Dinge zu denken,die ihr an diesem Morgen passiert waren.Sie atmete hörbar aus und schaute sich genauer um.
Da erkannte sie den Laden von Mister Boxter.Bei dem holte sie sich immer ihre Lieblingszeitung.Da sie sehr gerne zeichnete,waren das natürlich die Comics von Meister Itho.Seiner Hauptheldin passierten auch immer so unwahrscheinliche Dinge,wie sie Miranda an diesem Morgen erlebte.
Plötzlich fühlte sie ihre Angst verfliegen.Sie würde einfach so sein,wie ihre Lieblingsheldin Yasuko.Der fielen im rechten Augenblick immer die besten Lösungen ein.
Jetzt wusste sie plötzlich genau,in welche Richtung sie gehen musste.
Da nahte auch schon neues Unheil!
Bill hatte sich sich heimlich an das Mädchen herangeschlichen,
als sie so träumend vor dem Schaufenster des Ladens stand.Aber Miranda hatte Bill längst bemerkt und drehte sich mit Schwung zu ihm um.Dem Jungen fielen vor Schreck fast die Pupillen aus den Augen.Er stotterte nur herum und verzog sich ganz schnell.
Doch Mirandas Abenteuer waren noch nicht vorbei.In dem alten Haus neben dem Geschäft öffnete sich knarrend eine schwere Eichentür.
Miranda war so neugierig und schaute durch den Spalt,der sich geöffnet hatte in einen dunklen Hof und stieß einen lauten Schrei aus,sah einen dunklen Schatten,der sich ihr langsam näherte...................
| gesendet von Anna
| Kapitel: 10
| Diese Gestalt, die sich von der Fernen Mitte des Hofes erhoben, kam nun mit trägen Schritten zu Miranda hinüber. Ahnen, konnte man nur schlimmstes. Bill - bewaffnet mit einem Messer, die alte Dame mit ihrem Stock.
Nun kam es zu einer entscheidung - sich entweder Bill entgegenzustellen und ihn dazu bewegen, sich zu ergeben - oder der alten Dame in die arme zu laufen und sich dann geschützt von aller Ungüte, welche Sie an diesem schreckhaften Morgen erlebt hatte, sich in die Schule begleiten lassen.
"He, du - Sie oder wer auch immer da vor mir steht. Bitte hilf mir, in die Schule zu kommen, bitte!"
Nun verschwand die Gestalt, sich mit dem Nebel verbindend, in Rauch aufgelöst - nun nicht mehr zu sehen.
Der Nebel schwand, gleich der wunderlichen Gestalt. Er zog sich zurück und hervor kam der blaue Himmel.
Hinter sich hörte Miranda die ersten Autos hindurchfahren. Wie wenn sie schon ewig darauf gewartet hätte, lief sie auf die Geräusche der Autos zu. Alsbald sie sich nun wiederfand, in einer belebten Strasse.
Und siehe da, der Tag war gerettet! So schloss sie sich nun den andern Schülerinnen an und war auf dem lang ersehnten Weg - zur Schule.
| gesendet von Thomas
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