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Fortsetzungsgeschichte lesen
Leo und der Engel Kapitel: 1
| Seit etwa 12 Jahren lebte Leo nun schon alleine. Eine Räuberbande hatte sein Haus ausgeraubt und er beschloss, in seine Hütte im Wald zu ziehen, das einzige, was ihm noch blieb.
An diesem Abend saß er in seinem Sessel vorm Kamin. Von draußen schlugen dicke Regentropfen an die Fensterscheiben. Leo hörte das Laub unruhig im Wind rascheln.
Da klopfte jemand leise an die Tür.
Leo erschrak, ging langsam hin und öffnete. Er glaubte seinen Augen nicht! Es war ein Junge von vielleicht 12 Jahren nur in ein leichtes weißes Gewand gekleidet. Doch er schien nicht zu frieren. Er hatte lange blonde Haare und stechend blaue Augen. Er warf auf Leo einen kurzen Blick, dann trat er ein, setzte sich auf den Sessel und sagte leise: "Tut mir Leid. Ich wollte eigentlich bei einer besseren Gelegenheit kommen, aber ich kenne mich hier auf der Erde noch nicht aus. "Wie? Was soll das heißen: Hier auf der Erde? "Der Herr hat mich zu dir geschickt, als zu dem weisesten aller Menschen. Ich soll mit dir über die Geschehnisse auf dieser Welt reden. Eine Zeit lang hat es Leo die Sprache verschlagen, dann stotterte er: "Bist du ein ... Engel? Der Junge nickte.
| gesendet von Daniel
| Kapitel: 2
| Der junge Engel begann darüber zu erzählen, was ihn zu Leo führte. Es komme eine grosse Gefahr von einem fremden und bösen Herrscher, der auf dem Weg sei, das Königreich, in dem Leo wohnt, zu überfallen und schliesslich die ganze Welt mit seiner dunklen Macht beherrschen werde. Es müsse dringend etwas unternommen werden, da sonst viele Menschen sterben und noch mehr hungern werden. Der König sei ratlos, da seine Armee im Krieg gegen den fremden Herrscher keine Chance hat. Leo sei bekannt für seine Menschenkenntnisse. Deshalb habe er nun Besuch von ihm erhalten, damit er ihm einen Rat geben könne, was unternommen werden könne. Leo war schockiert und verwirrt zugleich. Er schlug vor, sich am nächsten Tag Gedanken darüber zu machen und legte sich zuerst schlafen.
| gesendet von Frodo
| Kapitel: 3
| Am nächsten Morgen traute Leo seinen Augen nicht.Der Engel war weg.Er befürchtete Unheil, deshalb, weil er in einem Buch gelesen hatte das wenn ein Engel verschwinde hieß dies TOT.Seine Augen zuckten und seine Beine begannen zu zittern.Schnell packte er seine Sachen in einen kleinen Lederkoffer,ging aus seiner Hütte und rannte so schnell er konnte zu seinen Freunden,die in einem anderen Dorf wohnten.Dort angekommen machte Leo eine kleine Pause,jetzt ging er schnell zu den Häusern wo seine Freunde wohnten und klopfte an.Leo erzählte seinen Freunden von dem Engel und von dem Bösen Herrscher der dieses und viele andere Dörfern zerstören wolle.Seine Freunde waren schockiert, Leo und seine Freunde gingen aus der Hütte heraus und liefen schnell zu dem König der in einem großen Schloss wohnte.Doch am Weg hörten die Kinder was Leo sein blick schweifte über den ganzen Wald,seine Freunde waren mucksmäuschen still und lauschten.Leo sah eine Truppe von Soldaten,er dachted sich sofort das wären die bösen Truppen von dem Herrscher.Ohne einen mucks zu machen lief er und seine Freunde unbermerkt zu dem König und erzählten ihn alles......
| gesendet von Emre
| Kapitel: 4
| "Ich verstehe deine Angst, es ist aber nichts zu befürchten! Unsere Truppen sind stark genug, um bei einem Angriff Wiederstand leisten zu können!", sagte der König, nachdem Leo ihm die Lage erklärt hatte. "Aber mein Herr, dieses Truppen sind uns zahlenmäßig überlegen! Wie soll denn das gut ausgehen?", fragte Leo aufgeregt, doch der Kömig blieb ganz gelassen. "Alles ist vorbestimmt und wenn diese Krieger unser Ende sein sollen, dann wird dies auch geschehen! "Nein, das glaube ich nicht!", schrie Leo den König an und rannte aus dem Schloss. "Wie konnte der König nur so etwas denken?", fragte er sich und ging den Weg zu seinen Freunden zurück. Auf dem Weg durch den Wald war es mucksmäuschenstill und Leo versuchte genau so leise zu schleichen. Aber plötzlich spürte er einen stechenden Schmerz im Rücken. Leo sackte zu Boden und wurde ohnmächtig. Während Leo ohnmächtig da lag, kamen zwei Wesen hinter den Baumstämmen hervor. Es waren Jersemiden, die bösen Diener des großen Tashlan, dem bösen Herrscher. "Was sollen wir mit ihm tun, Lokitan?", fragte der kleiner gebautere und Lokitan antwortete: "Du Narr, du Blutsverätter von einem Jersemid! Natürlich opfern wir ihn dem großen Tashlan! Los, nimm ihn auf deine Schultern!"
| gesendet von sebastian
| Kapitel: 5
| Sokitan, der Kleinere, packte Leo an den Schultern und trug ihn zum Opferaltar von Tashlan. Lokitan, Sokitan und weitere Diener des bösen Tashlan bereiteten alles für die Opferung vor. Als sie um den Altar tanzten, das Wichtigste der Opferzeremonie, erschien eine weisse Gestalt! Die Diener erschraken und unterbrachen ihre Zeremonie schlagartig. Leo sah die weisse Gestalt jetzt auch, zwar nur aus den Augenwinkeln aber er wusste sofort wer gekommen ist. Der Engel zückte sein Lichterschwert und stiess es jedem einzelnen Diener in die Brust. Leo glaubte sich schon gerettet, da kam eine weitere Gruppe Diener, welche noch schrecklicher aussahen. Jetzt wusste auch der Engel nicht mehr weiter! "Wer kann mir jetzt noch helfen?", dachte Leo...
| gesendet von Katja
| Kapitel: 6
| …da schwindeten seine Sinne. An seinem inneren Auge, sah er die Ereignisse der vergangenen Stunden vorbei ziehen: die Opferungszeremonie, seine Gefangennahme, die Audienz beim König, der Besuch bei den Freunden und zu allererst das Auftauchen des Jungen mit den stechend blauen Augen und den blonden Haaren, der sich als Engel entpuppt hatte. „Doch dieser kann mich anscheinend nicht mehr retten“, wurde Leo klar und schon schob sich die Verzweiflung wie Nebel vor sein klares Denken. Da tauchte aus diesem Nebel plötzlich ein Reiter mit einem galoppierenden Pferd auf, sein gelber Umhang flatterte. Gelb! Die Farbe der Hoffnung, Leo erkannte die Farbe seines Königs! Und da, der Reiter trug eine Krone! Im selben Moment, in dem Leo die Krone erblicke, blitzte diese in der Sonne auf, der Strahl war so gleissend hell, dass Leo jäh die Augen aufriss…
| gesendet von ARRAVIS
| Kapitel: 7
| ...vor ihm standen die schrecklichen Opferdiener des grossen Tashlan, in ihren Klauen ein glühendes Schwert! Der Moment für Leos Opferung war herangerückt. Mit Schrecken wurde Leo bewusst, dass er seinen König nur in einer Vision gesehen hatte! Jetzt merkte Leo, wie ihm alle Kraft entschwand, er war bereit zu sterben, er gab sich verloren, doch im selben Moment hörte er die Worte seines Königs, wie er sie Stunden zuvor bei der Audienz ausgesprochen hatte: „Ich verstehe deine Angst, es ist aber nichts zu befürchten…“. In dem Augenblick war das Hufgetrampel eines einzigen Pferdes zu vernehmen! Leo schaute in die Gesichter der Opferdiener, ein schadenfrohes, ja überschwängliches Grinsen erblickte er. In sekundenschnelle liessen sie ab von ihm und stürmten vorwärts auf den Reiter zu. Leo nutzte den Moment sprang auf, fand eine leere Kiste und versteckte sich darunter. Durch ein Loch in der Kiste blickte er nach draussen, wo sich eine schreckliche Szene abspielte: Die Opferdiener hatten den fremden Reiter vom Pferd gerissen und waren eben daran ihn zum Altar zu schleifen. Seltsam war, dass sich der Mann nicht zu wehren schien. „Warum haben sie mich so plötzlich losgelassen?“, fragte sich Leo. Jetzt sah er etwas Goldenes auf dem Haupt des Mannes aufblitzen!
| gesendet von ARRAVIS
| Kapitel: 8
| Im ersten Augenblick fragte er sich, ob das der König war, der da gerade zum Opferaltar geschleift wurde. Aber dann sah er, dass diese Person deutlich jünger war. Plötzlich wurde ihm klar, warum dieser Reiter so ruhig geblieben war: Es war der Engel, der ihm das große Unglück vorhergesagt hatte. Was hatte ihn wohl zu diesem Ort des Grauens gebracht? Leo war sehr verwundert, aber er hatte nun begriffen, dass der Engel geschickt wurde, um ihm zu helfen. Also überlegte er nicht mehr lange und schritt zur Tat: Er stieg blitzschnell aus der Kiste und schlich sich vorsichtig, um unbemerkt zu bleiben, zum Wald.
| gesendet von Dave007
| Kapitel: 9
| Als Leo zum Wald schlich, wurden die Diener aufmerksam und bekamen mit, dass der Gefangene nicht mehr da lag, wo er bis eben noch gelegen hatte. Sie suchten jeden Millimeter ab und fanden ihn nicht! Einige Diener rannten in den Wald und suchten dort alles ab. Leo saß unter einem Busch, als er sah, dass alle hinaus kamen und wie wild schrien: "Sucht ihn, er kann noch nicht weit sein!!!" Da machte Leo den Fehler: Er wollte so schnell wie möglich verschwinden, dabei trat er auf einen Ast und alle Bösen wurden auf ihn aufmerksam: "Da ist er!!!!! Hinterher, lasst ihn nicht entkommen!!!!!!" Leo rannte, so schnell er konnte...
| gesendet von Judith420
| Kapitel: 10
| ... die bösen Diener waren nur noch wenige Meter hinterher. Auf einmal stolperte Leo über einen Stein. Er hörte ein höhnisches Gelächter. Jemand brüllte "Es gibt für ihn kein Entkommen mehr. Packt ihn!". Auf einmal wurde es dunkel. Leo schrie mit seiner ganzen Kraft. Dann erwachte er schweissgebadet. Erstaunt stellte er fest, dass es gar nicht dunkel war, sondern die Sonne hell herein schien. Er war im Sessel eingeschlafen. Das Kaminfeuer brannte nicht mehr. Der Besuch des Engels und das schreckliche Abenteuer waren also alles nur ein Traum gewesen. Schade, dachte sich Leo, zumindest einen Besuch des Engels würde ich gerne erleben...
| gesendet von phantom
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