Lernen mit Spass




 

Schülernews - Weblog rund ums Lernen


Hier schreiben wir nicht nur über Neuerungen auf der Webseite, sondern tauschen Gedanken aus und stellen weitere coole Webseiten vor.


11. Mai 2016

Die Wirkung von Magneten ist seit vielen Jahrtausenden bekannt, auch heute noch übernehmen magnetische Wirkungen eine Kernfunktion in Technik und Industrie. Der Magnetismus fasst daher alle physikalischen Phänomene zusammen, die auf einer Kraftwirkung beruhen, die zwischen magnetisierten Gegenständen und bewegten elektrischen Ladungen stattfindet. Ein hierbei entstehendes Spannungsfeld, das sogenannte Magnetfeld, basiert grundsätzlich auf sich bewegenden elektrischen Ladungen. Im folgenden Artikel sollen die wesentlichen Grundlagen und Besonderheiten des Magnetismus‘ erläutert werden, um Schülern einen Überblick bieten zu können!

Magnet
Der Magnetismus ist auch heute noch ein sehr faszinierendes Prinzip, ohne das viele unserer technischen Errungenschaften nicht funktionieren würden – Grund genug, sich näher damit auseinanderzusetzen.

Eine Sache „zieht“ eine andere Sache an

Um die Bedeutung hinter dem Begriff „Magnetismus“ besser nachvollziehen zu können, muss man sich dessen Wirkweise bildhaft vorstellen. Es ist immer dann von „Magnetismus“ die Rede, wenn ein bestimmtes Material die Eigenschaft besitzt, magnetisch leitbare Stoffe „anzuziehen“. In der Schule werden derartige Stoffe auch als „ferromagnetische Stoffe“ bezeichnet. Man kennt sie aus der Praxis, allen voran beispielsweise Eisen oder Nickel. Aus diesem Grund werden etwa die Kerne, welche sich in Transformatoren oder Spulen finden, auch aus Eisen hergestellt. Hierdurch lässt sich ein bestehendes Magnetfeld noch zusätzlich verstärken.
Es ist wichtig zu begreifen, dass in jedem Elementarteilchen ein magnetisches Moment vorhanden ist. Man spricht auch vom „Spin“. Was nun praktisch bei einer „Magnetisierung“ passiert, ist die parallele Ausrichtung dieser Momente in jedem Molekül. Auf diese Weise lassen sich hilfsweise bestimmte Dinge magnetisieren, die aufgrund ihrer Struktur zunächst keine magnetische Wirkung aufweisen. Die bereits angesprochenen ferromagnetischen Werkstoffe, etwa Eisen, besitzen naturgemäss parallel zueinander ausgerichtete Bereiche (sog. Weisssche Bezirke). Indem das Magnetfeld entsteht, werden diese Weissschen Bezirke parallel angeordnet – das verwandte Material selbst wird zum Magneten.

Ein „natürlich“ vorkommender Magnetismus?

Geht es nun darum, die verschiedenen Arten von Magnetismus zu benennen, muss grob zwischen natürlich auftretendem und künstlich hergestelltem Magnetismus unterschieden werden. Natürlich gelten in diesem Bezug magnethaltige Gesteine, auch Magnetit genannt. Künstliche Magneten basieren auf den bereits erwähnten ferromagnetischen Stoffen. Darunter werden ebenso Elektromagnete gezählt, die also auf Strom basieren.
Ein permanenter Magnet, der etwa in U-, Stab- oder Block-Form vorliegt, bildet den Rahmen des magnetischen Feldes. Innerhalb dieses Magnetfeldes verlaufen magnetische Kräfte, angegeben in Form von Feldlinien. Von aussen betrachtet, verlaufen diese von Nord- zu Südpol. Innerhalb dieses Magnetfeldes richten sich die Feldlinien hingegen von Süd- zu Nordpol. Aus praktischen Beobachtungen weiss man, dass entsprechend gleichartige Pole sich abstossen. Das magnetische Feld sorgt für den Einfluss der Lorentzkraft, die proportional zur Geschwindigkeit verläuft.

Hinweis: Ein bestimmter Austausch von Energie wird dabei vermieden, wodurch Elektromotoren oder Generatoren mithilfe eines statischen Magnetfeldes überhaupt erst funktionieren können. Je nach Verwendung wird die Stärke des Magnetfeldes in der magnetischen Feldstärke H oder der magnetischen Flussdichte B ausgedrückt.

Die wichtigsten Eigenschaften verschiedener Magnettypen

Natürlicher Magnet Elektromagnet Dauer- oder Permanentmagnet
Ursprung in Magnetit-Seiten, gebildet aus eisenhaltiger, ausgekühlter Lava beziehungsweise Stickstoff-Gemischen. Magnet basierend auf Induktion, also mittels elektrischem Strom. Basis stellt eine Spule dar, in welcher bei fliessendem Strom ein magnetisches Feld entsteht. Magnete industriellen Ursprungs, zusammengesetzt aus verschiedenen Grundstoffen. Häufig Kohlenstoff, Aluminium, oder Kobalt als Zusatz einer Eisenlegierung.
Offener Eisenkern innerhalb der Spule um das Magnetfeld zu führen und zu verstärken. In speziellen Anwendungsbereichen werden „Heuslersche Legierungen“ verwendet.
Wichtig ist hier vor allem die richtige Anordnung der Atome, insbesondere bei Kobalt (Co), Nickel (Ni) und Eisen (Fe).

Was sind die wesentlichen Unterschiede?

Ähnlich wie bei anderen Phänomenen, gibt es auch hier innerhalb der Magnetgruppen gravierende Unterschiede. Diese beziehen sich vor allem auf die Stärke des Magnetfeldes. Ein Umstand, den sich Industrie und Wissenschaft zunutze machen. Wesentliche Forschungen auf diesem Gebiet wurden von Gauss und Tesla erbracht, die sich mit der magnetischen Flussdichte beschäftigten. Sie drückt die Kraft einer magnetischen Fläche aus, die auf einem Haftkörper wirkt. Internationale Verwendung findet die Einheit Tesla (T) als Messeinheit, Gauss (G) ist hingegen in alten Lehrbüchern zu finden. Der Umrechnungsfaktor lautet: 1 T = 10.000 G.
Grundsätzlich gilt ausserdem, dass die Haftkraft eines Magneten eine Auswirkung auf die Stärke des Magnetischen Feldes nimmt. An den jeweiligen Polen der Magneten ist diese Haftkraft am Grössten. Je weiter es in Richtung Mitte geht, desto abgeschwächter zeigt sich die Wirkung. Weitere Faktoren nehmen Einfluss auf die Stärke von Magneten, wie die folgende Auflistung in Auszügen darlegt.

Faktor Auswirkung
Abstand der Magneten Je näher die Magneten, genauer die Oberflächen zueinanderstehen, desto stärker fällt die Anziehungskraft aus.
Beschaffenheit der Oberfläche Je glatter die Oberfläche des entsprechenden Haftkörpers ausfällt, desto stärker wirkt der Magnet.
Ausrichtung des Magneten Die stärkste Magnetwirkung ist messbar, wenn der Magnet in senkrechter Position zum Haftkörper positioniert wird.
Volumen des Magneten Je grösser das Volumen des Magneten ausfällt, desto stärker wirkt dieser. Entscheidend ist dabei zugleich das Verhältnis Dicke zu Länge. Entsprechend wird nur eine geringe magnetische Sättigung auf Seiten des Haftkörpers erreicht, wenn dieser zu dünn ausfällt. Das Magnetfeld bleibt dann teilweise ungenutzt.
Material des Haftkörpers Manche Materialien weisen eine höhere magnetische Wirkung als andere auf. Dazu gehören Seltene Erden.

Elektromagnet
Ein sehr interessantes Beispiel für einen Elektromagneten – hier anhand eines Computers. Der grosse Vorteil eines Elektromagneten liegt darin, dass sich seine Funktionstüchtigkeit steuern lässt. Er kann also ein- und auch wieder ausgeschaltet werden.

Fazit

Magnetfelder, insbesondere homogene Magnetfelder, haben an jedem Ort dieselbe Stärke und gleiche Ausrichtung. Abstand und Richtung der darin eingefassten Feldlinien sind identisch – ein Umstand, der ebenso bei homogenen elektrischen Feldern greift. Das Innere eines Hufeisenmagnetes stellt ein homogenes Magnetfeld dar. Andererseits lässt sich dieses mittels einer Helmholtz-Spule erzeigen, wobei die Spulen mit grösserem Radius und gleichzeitig geringerem Abstand zueinander angeordnet werden.

Diese Varianten machen deutlich, wie etwa leistungsstarke Elektromotoren oder Antriebswerke in der Industrie und Fertigungstechnik möglich werden. Das elektrostatische Feld, gleichsam wie das magnetische Feld der Umgebung von Ladungsträgern, wird durch Bewegungen verändert. Elektromagnetische Wellen entstehen, wie sie beispielsweise in Form von Licht oder Radiowellen bekannt sind. Dies zeigt sehr eindrucksvoll, welche Anwendungen der Magnetismus in unserer heutigen Welt bereits gefunden hat und wie wichtig dieses Prinzip auch heute noch für Schüler ist!

Bildquellen:
Abbildung 1: pixabay.com © ClkerFreeVectorImages (CC0-Lizenz)
Abbildung 2: pixabay.com © olafpictures (CC0-Lizenz)


4. Januar 2016

Bei vielen Themen lohnt es sich, zuerst bei lernen-mit-spass.ch zu suchen, bevor man eine grosse Suchmaschine aufsucht, da nur schulrelevante Webseiten angezeigt werden.

Die Suche findet man hier: http://www.lernen-mit-spass.ch/links/suchen.php

Um die Suche direkt in deinem Browser zu integrieren, klicke auf den Link „Lernen mit Spass Suche Firefox hinzufügen“ (respektive Chrome oder Internet Explorer).

So funktioniert die Browsersuche in den verschiedenen Browsern:

Firefox:

In Firefox findest du neben der Adressleiste ein Suchfeld. Einfach zu tippen starten und dann erscheinen die verschiedenen Such-Icons. Klicke auf die Glühbirne.

Internet Explorer

Internet Explorer funktioniert ähnlich wie Firefox. Es existiert aber kein Suchfeld. Statt dessen schreibt man einfach das Suchwort direkt in der Adressleiste und unterhalb der Adressleiste öffnen sich dann ein Fenster mit den Suchmaschinen. Hier ebenfalls einfach auf das Icon klicken.

Google Chrome

Wenn man in Chrome auf den Link klickt um die Lernen mit Spass Suche hinzuzufügen, öffnen sich folgender Dialog:

Ändere die Eingabe im zweiten Feld Suchkürzel zu „lms“. lms ist kurz für „Lernen mit Spass“. Somit kannst du dann in der Adresszeile einfach lms schreiben, anschliessend die Leertaste klicken und die Adresszeile sieht dann so aus:

Jetzt einfach das Suchwort eintippen und die Enter-Taste klicken und du gelangst auf die „Lernen mit Spass“-Suchseite.


23. Oktober 2015

Durch Spass an der Sache lernen
Nicht jeder Schüler kann sich mit den schreiberischen Qualitäten eines Goethe identifizieren und nur wenige Studenten taugen zum Slam-Poeten wie Patrick Salmen. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass auch weniger kreative Pennäler nicht durchaus viel Freude am Schreiben haben können. Wie so oft im Leben, kommt es auch hier nur auf ein wenig Selbstdisziplin und natürlich Interesse an. Denn nichts schärft das „Schwert“ des Wortes so sehr, wie ein ständiger Umgang damit. Soll bedeuten: Wer viel schreibt, bekommt durch die Routine automatisch einen umfangreicheren Wortschatz – dies gilt übrigens auch für Fremdsprachen, bei denen sich auch viele Schüler schwer tun.

In kleinen Schritten zum Ziel
Wer gerne schreiben möchte, dem aber partout keine interessanten Geschichten einfallen, sollte vielleicht anfangen, ein Tagebuch zu führen. In diesem Fall ist ein Anfang schnell gemacht: Wird das nächste Mal Schulmaterial bestellt, einfach ein Heft oder Notizbuch mehr ordern und frei losschreiben. Beim Tagebuch-Schreiben kommt es für den Anfang weniger auf einen guten Stil an (der kommt mit der Zeit meist automatisch), sondern vor allem darauf, möglichst präzise den Tagesablauf festzuhalten. Das kann ganz klassisch als Brief an einen imaginären Freund geschehen oder in Stichpunkten abgearbeitet werden. Idealerweise packt ein Schüler so den Inhalt eines ganzen Tages auf wenige Seiten. Dies mag zwar zunächst kleinlich und teilweise langweilig erscheinen, vor allem, wenn auch Kleinigkeiten niedergeschrieben werden. Bewahrt der Schüler aber diese Hefte auf, werden sie sich für ihn spätestens im Erwachsenenalter als gern gelesener Schatz entpuppen. Selbst wer für den Augenblick wenig Sinn in so einem Tagebuch sieht, sollte sich ausmalen, wie sehr er sich in zwanzig, dreissig Jahren freuen würde, solche Bücher auf dem Estrich zu entdecken. Im Zweifelsfall also einfach als Geschenk an das zukünftige Ich ansehen.

Nicht das „Wie“ bestimmt
Im Grunde genommen ist es gleich, welches Medium für das Schreiben genommen wird. Papier hat den Vorteil, dass es physisch ist. Man kann es also anfassen, darin blättern. Der Nachteil: Nicht jeder junge Schreiber kann auch mit einer leserlichen Schrift aufwarten. Wer später seine eigene „Klaue“ nicht mehr identifizieren kann, dem helfen auch die lustigsten Erinnerungen wenig. Vor allem mit Hinblick darauf, dass sich Computer aus dem heutigen Leben kaum noch wegdenken lassen, ist es daher durchaus in Ordnung, seine schreiberischen Ambitionen in digitaler Form zu starten. Allerdings sei geraten, die Worte letztendlich doch in Papierform auszudrucken: Computer haben heutzutage ein kurzes Leben. Ein versehentlich gelöschtes oder zusammen mit dem alten Rechner entsorgtes Tagebuch kann einem die Laune gewaltig verderben. In einem robusten Hefter fühlen sich solche Blätter am wohlsten und lassen sich für viele auch angenehmer lesen als am Bildschirm.

Ist der Anfang erst gemacht
Junge Schriftsteller, die sich nach einigen Wochen oder Monaten mit dieser Tagebuchform Lust auf mehr gemacht haben, können freilich auch zum nächsten Schritt übergehen – wem allerdings das Tagebuch-Schreiben allein genug Freude bereitet, sollte sich zu nichts zwingen. Im schlimmsten Fall wird durch solchen „Selbstzwang“ nämlich der Spass am Schreiben zunichte gemacht. Wer mehr will, sollte einfach etwas aussuchen, was ihn interessiert. Igel sind das Lieblingstier? Wunderbar, dann auf zu Stift oder Tastatur und aufschreiben, warum gerade der Igel diesen Stellenwert einnimmt. Vielleicht gibt es ja auch ein besonderes Erlebnis, dass den Igel auf diese Position gebracht hat? Interessiert sich ein junger Bub für Raumfahrt, kann er freilich auch darüber schreiben. Könnte er sich vorstellen, auf dem Mars zu leben? Ja? Warum? Die Welt des Schreibens ist eine fast unendliche und es gibt fast nichts, was sich nicht in Worte und zu einer spannenden Geschichte zusammenfassen lässt. Und: Wer zuhause so routiniert schreibt, der wird in Aufsatz und Diktat viel weniger Probleme haben, als der, der sich in der Freizeit nur im Bekämpfen von Videospiel-Monstern übt. Ist die Lust am Schreiben erst einmal geweckt, lassen sich Geschichten auch online teilen und Meinungen darüber mit anderen Schreibern austauschen.

Mit fremden Zungen
Was für die Muttersprache gilt, lässt sich natürlich in gleichem Mass auch auf den Fremdsprachenunterricht übertragen. Das bedeutet, ein Tagebuch lässt sich auch wunderbar auf Englisch, Französisch oder Italienisch verfassen. Der Vorteil: Was für die eigene Sprache gilt, nämlich, dass sie so geschult, geschärft wird, kommt bei einer Fremdsprache in noch viel stärkerem Mass zum Tragen. Vor allem dann, wenn das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden wird und ein passendes Wörterbuch mit auf dem Tisch liegt. Es verlieren auch spontane Vokabeltests an der Tafel jeglichen Schrecken, wenn der Schüler mit einem dicken Grinsen im Gesicht die erst tags zuvor beim Tagebuch-Schreiben nebenbei gelernten Vokabeln fehlerfrei notieren kann.

Bitte nichts erzwingen
Generell gilt auch beim Schreiben: Nicht mit Gewalt an die Sache herangehen. Es soll Freude bereiten, denn gezwungernermassen wird schon in der Schule gelernt. Natürlich sollte immer ein Ziel im Auge bleiben. Aber wenn nach einem stressigen Tag wirklich keine Lust vorhanden ist, das Tagebuch oder die Geschichte fortzuführen, werden eben nur ein paar kurze Stichworte notiert, die unbedingt rein müssen. Und wenn gar einmal mehrere Tage zwischen echten Fortschritten in Tagebuch oder Geschichte vergehen, bitte eines bedenken: Auch die bekanntesten und erfolgreichsten Schriftsteller haben oft genug sehr lange Phasen, in denen sie kein vernünftiges Wort zu Papier bringen können. Kreativität lässt sich nämlich nicht erzwingen. Tipps und Übungen lassen sich zudem hier finden.

Bildquelle: Unspash (CCO-Lizenz) pixabay.com


25. August 2015

Übe Französisch und Englisch im Kontext von Sätzen mit der kostenlosen App. Die offline Übungen geben dir ein besseres grammatikalisches Verständnis für diverse Themen.

Verfügbar für Android und iPhone/iPad

Momentan kannst du folgende Themen üben:

Französisch

– Adjectif ou Adverbe?
– Bedingungssätze – La proposition conditionnelle
– Imparfait ou Passé composé?
– Objektpronomen – le pronom objet
– Relativpronomen – pronoms relatifs
– Subjonctif ou Indicatif?
– Vergleich und Steigerung – La comparaison

Englisch

– Gerundium und Präpositionen

Weitere Übungen werden folgen. Hinterlasse doch bitte einen Kommentar und lasse uns wissen, welche Themen du gerne üben möchtest und wie wir die App und Übungen verbessern können.

Hier downloaden


3. August 2015

Natürlich hält sich die Lust, nach der Schule noch am Schreibtisch zu sitzen und Hausaufgaben zu machen, in der Regel in Grenzen. Draussen wäre es doch viel schöner, schliesslich scheint die Sonne und die Freunde treffen sich zum Fussballspielen oder Reiten. Doch die Hausaufgaben müssen eben zuerst erledigt werden und zudem kann am Schreibtisch ja auch gemalt, gebastelt oder etwas gebaut werden. So oder so ist er deshalb ein besonders wichtiger Bestandteil in jedem Kinder- und Jugendzimmer und nur die perfekte Umgebung ermöglicht effizientes Lernen. Die Zeit, die im Sitzen verbracht wird, ob in der Schule, am Schreibtisch oder beim Computerspielen, ist heutzutage schon in jungen Jahren enorm. Deshalb muss von Anfang an darauf geachtet werden, dass der Schreibtisch nicht nur cool aussieht, sondern auch den Körper schont, für eine gesunde Haltung sorgt und damit den Rücken in seiner natürlichen Beweglichkeit unterstützt. Was ist also bei dem Kauf eines neuen Schreibtisches zu beachten, und was ist neben einem coolen, lustigen oder bunten Design noch wichtig?


Hausaufgaben oder Lernen – am Schreibtisch kannst Du nur produktiv sein, wenn Du gut und entspannt sitzt. pixabay.com © geralt (CC0 Public Domain)

Nur entspannt macht das Lernen so richtig Spass
Wenn der Schreibtisch sowie der dazugehörige Stuhl nicht optimal eingestellt sind, kann das lange Sitzen schnell zu einer schmerzhaften Angelegenheit werden, ungemütlich sein oder zu Verspannungen führen. Deshalb ist die Ergonomie besonders wichtig. Doch die perfekte Grösse hält doch immer nur ein oder zwei Jahre, und dann ist der Schüler schon wieder herausgewachsen? Genau, deshalb gibt es die sogenannten „mitwachsenden Modelle“, die ganz einfach je nach Alter in der Höhe verstellt werden können. Wenn die Eltern mit dem Sohn oder der Tochter einen neuen Tisch kaufen gehen, sollten deshalb alle gemeinsam nach der perfekten Ergonomie suchen:

  • Der Stuhl muss das Sitzen mit einem gerade Rücken erlauben.
  • Die Beine sollten rechtwinklig sowie die Füsse fest auf dem Boden sein.
  • Fallen die Unterarme nun entspannt auf den Schreibtisch, so müssen auch diese im rechten Winkel abgelegt werden können.

Wenn nicht jedes Jahr ein neuer Schreibtisch gekauft werden soll, ist ein sogenannter „mitwachsender“ Tisch die beste Alternative. pixabay.com © PublicDomainPictures (CC0 Public Domain)

Als Faustregel gelten deshalb folgende Masse:

  • Kinder ab 1,05 Meter sollten einen Schreibtisch von rund 46 Zentimetern Höhe erhalten.
  • Bei 1,20 Metern sind es 52 Zentimeter.
  • Ab einer Körpergrösse von 1,35 Metern wird ein 58 Zentimeter hoher Tisch empfohlen.

Und für eine noch bessere Passform, können moderne Schreibtischplatten häufig geneigt werden. So fällt das Lesen leichter und man muss nicht immer nach unten und dann wieder nach oben schauen. So eine angenehm geneigte Tischplatte ist deshalb auf Dauer viel praktischer als die klassische Gerade. Als idealer Winkel werden dafür rund 16 Grad genannt. Damit dann die Bücher und Hefte auch nicht herunterrutschen, befindet sich am unteren Ende der Platte eine kleine Leiste als Stopper.

Wenn der Computer nicht fehlen darf…
…muss natürlich auch dieser genügend Platz auf dem Schreibtisch finden. Und das am besten so, dass er dennoch beim Lernen, Lesen und Schreiben nicht stört. Dafür gibt es dann besonders grosse Schreibtische, die zum Beispiel bis in die Ecke eines Zimmers reichen und hier platzsparend den Computer unterbringen können. Oder es wird ein Modell mit einer extra Erhöhung gewählt, auf dem der Bildschirm oder der Laptop steht. Wichtig ist dann, dass eine externe Tastatur genutzt wird. Solche Tastaturen können ganz einfach auf dem Tastaturauszug unter der Tischplatte aufbewahrt und je nach Bedarf auf Schienen ein- oder ausgefahren werden.


Ein Computer benötigt viel Platz auf Deinem Schreibtisch. Damit er beim Lernen nicht stört, sollte es deshalb ein extra Fach für die Tastatur sowie genug Platz für den Bildschirm geben. pixabay.com © Negativespace (CC0 Public Domain)

Mehr Platz auf dem Schreibtisch schaffen
Das ist ein Grundproblem, das sich allein daraus ergibt, dass die vielen unterschiedlichen Schulfächer stets mit eigenen Heften und Büchern Platz einnehmen. Dazu kommen Zeichnungen, das Lieblingsbuch oder das selbstgebaute Modellschiff. Doch ohne Platz, kannst auch nicht effizient gelernt werden und beim Hausaufgabenmachen wird es schnell ungemütlich. Wenn also der gewählte Schreibtisch nicht genügend Fächer und Schubladen bietet, so kann ein Rollcontainer zusätzlichen Platz schaffen. Die gibt es häufig direkt in der passenden Farbe zum Schreibtisch dazu. Durch die praktischen Rollen, kann der kleine Container durch das ganze Zimmer geschoben werden und stört nicht unter dem Tisch, weil die Beine keinen Platz mehr haben. Diese Flexibilität ist besonders wichtig, wenn das Zimmer nicht allzu gross ist. Das schafft gleichzeitig mehr Ordnung im Zimmer. Weitere Tipps für weniger Chaos im Zimmer gibt es auf dieser Seite.

Das Design
Schlussendlich ist natürlich immer auch das Design mit ausschlaggebend dafür, ob der neue Schreibtisch gefällt oder nicht. Vielfältige Farben und tolle Muster gibt es zum Beispiel hier. Gleich passend dazu kann dann ein schön verzierter, farblich passender Stuhl gewählt werden.


Weil auf dem Kinder- und Jugendschreibtisch meistens nicht nur Schulbücher Platz finden, muss er ausreichend gross sein und viel Stauraum bieten. pixabay.com © Jedidja (CC0 Public Domain)

22. Juli 2015


Wenn die alten Schulsachen zerschlissen sind, muss etwas Neues her

Im August und September beginnt für viele Kinder der „Ernst des Lebens“. Die richtige Schulausrüstung trägt dazu bei, den Schulstart so angenehm und reibungslos wie möglich zu gestalten. Aber auch ältere Kinder und Jugendliche brauchen von Zeit zu Zeit eine neue Ausstattung: Wenn die alten Sachen zerschlissen oder nicht mehr altersgemäss sind, oder einfach um den Schulalltag mit neuen Mustern aufzupeppen. Bei der Anschaffung gilt es, sorgfältig auszuwählen, denn eine gute Ausrüstung ist genauso wichtig wie eine geeignete Lernumgebung. Doch welche Schultasche ist am besten geeignet? Welche zusätzlichen Hilfsmittel sind sinnvoll oder bringen Spass in den Schulalltag?f

Tipps für die Auswahl der Schulausstattung

Schultaschen

Bücher, Hefte, Mäppchen, Lunchbox, Wasserflasche – Schüler müssen viel tragen. Das kann den Rücken belasten und zu dauerhaften Haltungsschäden führen. Immer mehr Kinder klagen schon in der Grundschule über Rückenschmerzen (Quelle: www.welt.de). Neben mangelnder Bewegung können auch zu schwere oder ungeeignete Schultaschen und die falsche Tragweise Rückenschmerzen verursachen.

Ranzen oder Rucksack?
Über diese Frage diskutieren Eltern und Kinder schon seit Generationen. Eltern bevorzugen meist die klassischen Ranzen, weil sie diese aus ihrer eigenen Schulzeit kennen. Schüler möchten aber oft einen trendigen Rucksack. So sind Schulrucksäcke bei Kindern und Jugendlichen aufgrund ihrer „cooleren“ Optik besonders beliebt. Das wissen auch die Experten von schulranzen.net und bieten deshalb in ihrem Sortiment viele aktuelle Modelle an. Rucksäcke sind ausserdem leichter als Schulranzen und bieten auch viel Stauraum, sind aber in ihrer Grundkonstruktion nicht so stabil wie Schulranzen. Wenn einige Regeln beachtet werden, ist das Tragen eines Rucksacks aber unbedenklich. Diese Richtlinien gelten für Rucksäcke und Ranzen:

1. Die richtige Tragweise
Viele Schüler finden es cool, den Ranzen oder Rucksack lässig an einem Gurt über die Schulter hängen zu lassen. Dem Rücken tut das aber leider gar nicht gut, weil es zu einer einseitigen Belastung kommt.
Besser: Immer beide Trageriemen benutzen. Sie sollten ausserdem straff angezogen werden, so dass die Tasche an den Schulterblättern anliegt.

2. Das Gewicht
Eine schwere Tasche durch den Schultag zu tragen, kann ganz schön anstrengend sein. Vor allem, wenn der Weg zur Schule weit ist oder morgens im vollen Schulbus nur noch Stehplätze frei sind. Wenn dann auch noch Schultern und Rücken wehtun, ist das kein guter Start in den Tag. Darum ist es wichtig, auf das Gewicht von Ranzen und Rucksack zu achten. Laut Angaben der Schön Klinik sollte das Gewicht einer Schultasche maximal 10 bis 15 % des Körpergewichtes betragen. Schon ab einem Gewicht von 20% des Körpergewichtes kann es zu Verkrümmungen der Wirbelsäule kommen.

Diese Tabelle zeigt, wie schwer eine Tasche sein darf, wenn sie 10 % des Körpergewichtes beträgt:

3. Gute Polsterung

  • Eine gute Rückenpolsterung ist wichtig, damit schwere oder kantige Gegenstände nicht in den Rücken drücken können.
  • Auch die Trageriemen sollten breit und gut gepolstert sein. Dünne, ungepolsterte Trageriemen verteilen den Druck ungleichmässig und können schmerzhaft in die Schultern einschneiden.

4. Das Rückenteil

  • Das Rückenteil sollte ergonomisch gestaltet sein, sich also der Form der Wirbelsäule anpassen.
  • Der Stoffbezug des Rückenteiles sollte atmungsaktiv sein, damit sich Hitze und Feuchtigkeit nicht stauen können.
  • Ein verstärkter Boden ist gerade bei Rucksäcken wichtig: Erstens sorgt ein stabiler Boden für einen sicheren Stand, wenn man den Rucksack vom Rücken nimmt. Und zweitens wird so verhindert, dass der Boden während des Tragens durchhängt.

5. Clever packen

  • Allgemein gilt: Schweres sollte möglichst nahe am Rücken verstaut werden (z. B. Atlanten und andere grosse Bücher). Tipp: Schultaschen mit vielen Fächern erleichtern das systematische Packen.
  • Auch wenn es lästig ist: Die Schultasche sollte jeden Abend neu gepackt werden. So wird vermieden, dass unnötige Bücher und Gegenstände in der Tasche bleiben. Denn in Ranzen und Rucksack gehören nur Utensilien, die am nächsten Tag auch wirklich gebraucht werden.

Mäppchen

Das erste Mäppchen, das ein Schüler bei der Einschulung bekommt, ist fast immer ein Federmäppchen. Federmäppchen sind stabil und Stifte, Radierer und andere Utensilien werden einzeln in Gummischlaufen verwahrt. Das ist übersichtlich und hilft, Ordnung zu halten. Federmäppchen werden in der Regel inklusive der Schreibwerkzeuge verkauft. Tipp: Wer den Inhalt lieber selbst zusammenstellt, kann auch ein ungefülltes Federmäppchen wählen.

Ältere Kinder und Jugendliche bevorzugen die sogenannten Schlampermäppchen, in denen die Stifte lose zusammenliegen. Natürlich sind Schlampermäppchen weniger ordentlich. Dafür schenken sie Schülern schon seit Generationen das Vergnügen, sich gegenseitig die Mäppchen mit ihren Unterschriften zu bemalen. So bekommt man ein tolles Erinnerungsstück an die Schulfreunde.

Für beide Mäppchen-Arten gilt:

  • Die verwendeten Materialien sollten möglichst schadstofffrei sein.
    Tipp 1: Beim Kauf auf Gütesiegel achten. Die CE-Kennzeichnung zeigt, dass Produkte in Übereinstimmung mit den europäischen Normen hergestellt wurden.
  • Mäppchen werden ständig benutzt und in die Hände genommen. Gerade diejenigen aus Stoff werden dabei leicht schmutzig.
    Tipp 2: Mäppchen aus Stoff hin und wieder einfach mit in die Waschmaschine geben. Damit die Stifte in der Zwischenzeit nicht lose in der Tasche herumfliegen, am besten ein Ersatzmäppchen bereithalten. Plastikmäppchen können mit feuchten Tüchern abgewischt werden.

Aktuelle Trends

Schulranzen und Arbeitsmittel müssen nicht nur praktisch und gesundheitlich unbedenklich sein. Sie sollen auch Spass machen, denn dann benutzt man sie umso lieber.

Das sind die beliebtesten Trends im neuen Schuljahr

Leuchtstreifen und Neonfarben
Sie sind der Hingucker an jeder Schultasche. Und haben ausserdem einen hohen praktischen Wert, denn mit den leuchtenden Farben und reflektierenden Streifen werden Schüler auch in Dämmerung und Dunkelheit besser gesehen. Das schafft zusätzliche Sicherheit im Strassenverkehr.

Reflektoren
Leuchtstreifen gehören an jede Schultasche. Zusätzlich kann die Tasche mit einzelnen Reflektoren und Blinklichtern dekoriert werden. Die Reflektoren gibt es in vielen Formen und Farben (Tiermotive, Autos, Drachen, geometrische Formen …).

Rucksack-Trolleys:
Sie werden, wie gewöhnliche Rucksäcke, bequem auf dem Rücken getragen. Wenn der Rücken müde wird, können sie dank der angebrachten Rollen und einer ausziehbaren Teleskopstange unkompliziert in einen Trolley umgebaut werden.

Hauptsache bunt
Die Zeiten von unifarbenen Taschen und Mäppchen sind längst vorbei. Heute sind wilde Muster und grossflächige Motive Trend.

Beliebte Motive:

  • Spätestens seit Harry Potter nicht mehr wegzudenken: Fantasy-Motive mit Elfen, Drachen und Einhörnern.
  • Bei Sportskanonen sind Fussballprints, Formel 1 und Skateboard-Designs populär.
  • Für die Älteren darf es gerne abstrakter sein: Angesagt sind mehrfarbige Karomuster, der Army-Look in Tarnfarben und Kombinationen von Schwarz, Anthrazit und Neongrün.

Integrierte Laptop-Taschen
Immer mehr Schulen nutzen neue Lerntechniken mit Multimedia-Geräten im Unterricht, und Computerräume gehören mittlerweile zur Standardausstattung. Einige Schulen erlauben Schülern auch, ihre eigenen Geräte zu benutzen. Praktisch sind daher Ranzen und Rucksäcke mit eingebauten Laptop- oder Tablet-Taschen, die einen sicheren Transport gewährleisten.

Abbildung 1: Pixabay.com © Condesign (CCO 1.0)
Abbildung 2: pixabay.com © Stux (CCO 1.0)
Abbildung 3: pixabay.com © Efraimstocher (CCO 1.0)
Abbildung 4: pixabay.com © kaboompics_com (CCO 1.0)


19. Juni 2015


Foto Junge unter: www.pixabay.com, „White77“

Wenn dir das Lernen zuhause zunehmend schwerfällt und du mit Konzentrationsstörungen zu kämpfen hast, könnte das möglicherweise an einer ungeeigneten Lernumgebung liegen. Um ungestört und fokussiert arbeiten zu können, solltest du dich mit der Einrichtung deines Kinderzimmers genauer auseinandersetzen. Stimmen tatsächlich alle Voraussetzungen für ein angenehmes und effizientes Lernen?  Wir haben dir nachfolgend vier praktische Tipps zusammengetragen, mit denen du deine Räumlichkeiten optimieren und damit deine Lernerfolge verbessern kannst.

1. Schreibtisch – Ordnung für mehr Konzentration


Foto Schreibwaren unter: www.pixabay.com, „stokpic“

Falls du gerne auf dem Bett oder dem Boden lernst, solltest du dich von dieser Angewohnheit schnellstmöglich verabschieden. Auch wenn es dir vielleicht nicht so vorkommt: 100 Prozent konzentriert lernen, kannst du am besten in einer aufrechten Sitzposition an einem Schreibtisch. Damit schonst du gleichzeitig deinen Rücken. Um die teilweise sehr anstrengenden Lerneinheiten zu bewältigen, solltest du alles von deinem Schreibtisch verbannen, was du nicht zum Lernen brauchst. Unnötige Dinge auf der Arbeitsfläche lenken ab und blockieren deine Konzentrationsfähigkeit. Räume den Tisch am besten frei, bevor du mit Schreiben und Lesen beginnst. Lege dir anschließend alle wichtigen Utensilien für dein Vorhaben wie Stifte, Taschenrechner, Bücher und Hefte ordentlich zurecht. Unterschätze den Effekt einer aufgeräumten Arbeitsumgebung keinesfalls. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass eine chaotische Umgebung das Fokussieren auf eine bestimmte Sache negativ beeinflusst und demnach ein konzentriertes Arbeiten verhindert.

2. Licht und Schatten

Gleichzeitig spielt die Platzierung des Schreibtisches eine wichtige Rolle. Idealerweise steht der Tisch direkt am Fenster, sodass die Oberfläche von Tageslicht ausreichend erhellt wird. Tageslicht entlastet deine Augen, was sich gleichzeitig auf deine Konzentration und dein Durchhaltevermögen vorteilhaft auswirkt. Stimmen die Lichtverhältnisse kannst du länger lernen ohne unter Ermüdungserscheinungen zu leiden. Sollte die Sonneneinstrahlung allerdings zu stark sein, kann Tageslicht auch hinderlich sein, dich blenden und dein Zimmer zu stark aufheizen. Eine praktische und günstige Lösung ist ein Rollo. Dabei handelt es sich um eine Art Sonnenschutz, den man komfortabel und entsprechend der Lichtverhältnisse anpassen kann.  Beim Online-Fachhändler für Rollos unter storenonline.ch kannst du dich über die verschiedenen Lichtdurchlässigkeits-Varianten, Montagelösungen und die Anwendungsbereiche informieren. Unter anderem wird dort erklärt: „Die Seitenzug bzw. Kettenzug Bedienung ist die am häufigsten angewandte Bedienart. Hierbei befindet sich links oder rechts an der Rollo-Welle eine umlaufende Endlosschnur oder eine Kugelkette angebracht, mit welcher die Welle gedreht werden kann.“


Foto Lampe unter: www.pixabay.com, „Unsplash“

Der Vorteil an einfachen Rollos ist, dass du auf die tagtäglichen Veränderungen des Tageslichts spontan reagieren und jederzeit ungestört lernen kannst. Entscheidend ist, dass Licht, egal ob Tageslicht oder Lampenlicht, im richtigen Winkel auf die Tischlatte fällt. Auf dem Verbraucherportal unter wissen.de wird erklärt warum: „Nach Möglichkeit sollte der Tisch so aufgestellt sein, dass das einfallende Licht (Sonne oder künstliche Lichtquelle) keinen hinderlichen Schatten, vor allem nicht den eigenen, auf die Schreibblätter wirft. Im Idealfall kommt es für Rechtshänder von vorn links, für Linkshänder von vorn rechts; so stört auch nicht der Schatten der Schreibhand.“ Da Tageslicht nicht immer in ausreichender Intensität gegeben ist, musst du nachhelfen. Beim künstlichen Ausleuchten mit Lampen ist das Anbringen verschiedener Lichtquellen sinnvoll. Eine einfache Deckenleuchte reicht nicht aus. Stattdessen sind zusätzliche und vor allem blend- sowie flimmerfreie Schreibtischlampen ein Muss.

3. Richtig sitzen – Tipps zum Bürostuhl und Tisch

Damit du rückengerecht sitzt, wären ein höhenverstellbarer Schreibtisch sowie Stuhl optimal. Beide Möbelstücke wachsen dann mit dir mit und fördern über viele Jahre eine gesunde Haltung. Eine gute Stuhllehne ist ergonomisch geformt, dient dir als angenehme Stütze und ist gleichzeitig nachgiebig. So kannst du dich zwischendurch zurücklehnen und die Rückenmuskulatur entspannen. Um das sogenannte dynamische Sitzen zu unterstützen und damit Verspannungen zu vermeiden, sollte dein Schreibtischstuhl flexibel sein und sich verschiedenen Bewegungen anpassen.  Worauf du beim Einstellen deines Stuhls und des Schreibtisches achten musst, um die perfekte Sitzhaltung einzunehmen, erfährst du im folgenden Informationsvideo zum Thema Richtig sitzen.

4. Ablenkung vermeiden


Foto Mädchen unter: www.pixabay.com, „Kaboompics“

Um Ablenkungen vorzubeugen und die Lernzeit möglichst effektiv zu gestalten, solltest du sämtliche Geräte ausschalten. Auch wenn es schwerfällt: Schalte Smartphone, TV und Radio aus und verbanne dein Handy vom Schreibtisch! So vermeidest du Verlockungen und maximierst den Lernerfolg. Lege bevor du anfängst zu arbeiten eine Zeitspanen fest, in der alle technischen Geräte ausbleiben. Hast du deine Aufgaben erledigt, kannst du dich wieder den Freizeitaktivitäten widmen.