Lernen mit Spass




 

Spass in der Schule mit der richtigen Ausstattung



Wenn die alten Schulsachen zerschlissen sind, muss etwas Neues her

Im August und September beginnt für viele Kinder der „Ernst des Lebens“. Die richtige Schulausrüstung trägt dazu bei, den Schulstart so angenehm und reibungslos wie möglich zu gestalten. Aber auch ältere Kinder und Jugendliche brauchen von Zeit zu Zeit eine neue Ausstattung: Wenn die alten Sachen zerschlissen oder nicht mehr altersgemäss sind, oder einfach um den Schulalltag mit neuen Mustern aufzupeppen. Bei der Anschaffung gilt es, sorgfältig auszuwählen, denn eine gute Ausrüstung ist genauso wichtig wie eine geeignete Lernumgebung. Doch welche Schultasche ist am besten geeignet? Welche zusätzlichen Hilfsmittel sind sinnvoll oder bringen Spass in den Schulalltag?f

Tipps für die Auswahl der Schulausstattung

Schultaschen

Bücher, Hefte, Mäppchen, Lunchbox, Wasserflasche – Schüler müssen viel tragen. Das kann den Rücken belasten und zu dauerhaften Haltungsschäden führen. Immer mehr Kinder klagen schon in der Grundschule über Rückenschmerzen (Quelle: www.welt.de). Neben mangelnder Bewegung können auch zu schwere oder ungeeignete Schultaschen und die falsche Tragweise Rückenschmerzen verursachen.

Ranzen oder Rucksack?
Über diese Frage diskutieren Eltern und Kinder schon seit Generationen. Eltern bevorzugen meist die klassischen Ranzen, weil sie diese aus ihrer eigenen Schulzeit kennen. Schüler möchten aber oft einen trendigen Rucksack. So sind Schulrucksäcke bei Kindern und Jugendlichen aufgrund ihrer „cooleren“ Optik besonders beliebt. Das wissen auch die Experten von schulranzen.net und bieten deshalb in ihrem Sortiment viele aktuelle Modelle an. Rucksäcke sind ausserdem leichter als Schulranzen und bieten auch viel Stauraum, sind aber in ihrer Grundkonstruktion nicht so stabil wie Schulranzen. Wenn einige Regeln beachtet werden, ist das Tragen eines Rucksacks aber unbedenklich. Diese Richtlinien gelten für Rucksäcke und Ranzen:

1. Die richtige Tragweise
Viele Schüler finden es cool, den Ranzen oder Rucksack lässig an einem Gurt über die Schulter hängen zu lassen. Dem Rücken tut das aber leider gar nicht gut, weil es zu einer einseitigen Belastung kommt.
Besser: Immer beide Trageriemen benutzen. Sie sollten ausserdem straff angezogen werden, so dass die Tasche an den Schulterblättern anliegt.

2. Das Gewicht
Eine schwere Tasche durch den Schultag zu tragen, kann ganz schön anstrengend sein. Vor allem, wenn der Weg zur Schule weit ist oder morgens im vollen Schulbus nur noch Stehplätze frei sind. Wenn dann auch noch Schultern und Rücken wehtun, ist das kein guter Start in den Tag. Darum ist es wichtig, auf das Gewicht von Ranzen und Rucksack zu achten. Laut Angaben der Schön Klinik sollte das Gewicht einer Schultasche maximal 10 bis 15 % des Körpergewichtes betragen. Schon ab einem Gewicht von 20% des Körpergewichtes kann es zu Verkrümmungen der Wirbelsäule kommen.

Diese Tabelle zeigt, wie schwer eine Tasche sein darf, wenn sie 10 % des Körpergewichtes beträgt:

3. Gute Polsterung

  • Eine gute Rückenpolsterung ist wichtig, damit schwere oder kantige Gegenstände nicht in den Rücken drücken können.
  • Auch die Trageriemen sollten breit und gut gepolstert sein. Dünne, ungepolsterte Trageriemen verteilen den Druck ungleichmässig und können schmerzhaft in die Schultern einschneiden.

4. Das Rückenteil

  • Das Rückenteil sollte ergonomisch gestaltet sein, sich also der Form der Wirbelsäule anpassen.
  • Der Stoffbezug des Rückenteiles sollte atmungsaktiv sein, damit sich Hitze und Feuchtigkeit nicht stauen können.
  • Ein verstärkter Boden ist gerade bei Rucksäcken wichtig: Erstens sorgt ein stabiler Boden für einen sicheren Stand, wenn man den Rucksack vom Rücken nimmt. Und zweitens wird so verhindert, dass der Boden während des Tragens durchhängt.

5. Clever packen

  • Allgemein gilt: Schweres sollte möglichst nahe am Rücken verstaut werden (z. B. Atlanten und andere grosse Bücher). Tipp: Schultaschen mit vielen Fächern erleichtern das systematische Packen.
  • Auch wenn es lästig ist: Die Schultasche sollte jeden Abend neu gepackt werden. So wird vermieden, dass unnötige Bücher und Gegenstände in der Tasche bleiben. Denn in Ranzen und Rucksack gehören nur Utensilien, die am nächsten Tag auch wirklich gebraucht werden.

Mäppchen

Das erste Mäppchen, das ein Schüler bei der Einschulung bekommt, ist fast immer ein Federmäppchen. Federmäppchen sind stabil und Stifte, Radierer und andere Utensilien werden einzeln in Gummischlaufen verwahrt. Das ist übersichtlich und hilft, Ordnung zu halten. Federmäppchen werden in der Regel inklusive der Schreibwerkzeuge verkauft. Tipp: Wer den Inhalt lieber selbst zusammenstellt, kann auch ein ungefülltes Federmäppchen wählen.

Ältere Kinder und Jugendliche bevorzugen die sogenannten Schlampermäppchen, in denen die Stifte lose zusammenliegen. Natürlich sind Schlampermäppchen weniger ordentlich. Dafür schenken sie Schülern schon seit Generationen das Vergnügen, sich gegenseitig die Mäppchen mit ihren Unterschriften zu bemalen. So bekommt man ein tolles Erinnerungsstück an die Schulfreunde.

Für beide Mäppchen-Arten gilt:

  • Die verwendeten Materialien sollten möglichst schadstofffrei sein.
    Tipp 1: Beim Kauf auf Gütesiegel achten. Die CE-Kennzeichnung zeigt, dass Produkte in Übereinstimmung mit den europäischen Normen hergestellt wurden.
  • Mäppchen werden ständig benutzt und in die Hände genommen. Gerade diejenigen aus Stoff werden dabei leicht schmutzig.
    Tipp 2: Mäppchen aus Stoff hin und wieder einfach mit in die Waschmaschine geben. Damit die Stifte in der Zwischenzeit nicht lose in der Tasche herumfliegen, am besten ein Ersatzmäppchen bereithalten. Plastikmäppchen können mit feuchten Tüchern abgewischt werden.

Aktuelle Trends

Schulranzen und Arbeitsmittel müssen nicht nur praktisch und gesundheitlich unbedenklich sein. Sie sollen auch Spass machen, denn dann benutzt man sie umso lieber.

Das sind die beliebtesten Trends im neuen Schuljahr

Leuchtstreifen und Neonfarben
Sie sind der Hingucker an jeder Schultasche. Und haben ausserdem einen hohen praktischen Wert, denn mit den leuchtenden Farben und reflektierenden Streifen werden Schüler auch in Dämmerung und Dunkelheit besser gesehen. Das schafft zusätzliche Sicherheit im Strassenverkehr.

Reflektoren
Leuchtstreifen gehören an jede Schultasche. Zusätzlich kann die Tasche mit einzelnen Reflektoren und Blinklichtern dekoriert werden. Die Reflektoren gibt es in vielen Formen und Farben (Tiermotive, Autos, Drachen, geometrische Formen …).

Rucksack-Trolleys:
Sie werden, wie gewöhnliche Rucksäcke, bequem auf dem Rücken getragen. Wenn der Rücken müde wird, können sie dank der angebrachten Rollen und einer ausziehbaren Teleskopstange unkompliziert in einen Trolley umgebaut werden.

Hauptsache bunt
Die Zeiten von unifarbenen Taschen und Mäppchen sind längst vorbei. Heute sind wilde Muster und grossflächige Motive Trend.

Beliebte Motive:

  • Spätestens seit Harry Potter nicht mehr wegzudenken: Fantasy-Motive mit Elfen, Drachen und Einhörnern.
  • Bei Sportskanonen sind Fussballprints, Formel 1 und Skateboard-Designs populär.
  • Für die Älteren darf es gerne abstrakter sein: Angesagt sind mehrfarbige Karomuster, der Army-Look in Tarnfarben und Kombinationen von Schwarz, Anthrazit und Neongrün.

Integrierte Laptop-Taschen
Immer mehr Schulen nutzen neue Lerntechniken mit Multimedia-Geräten im Unterricht, und Computerräume gehören mittlerweile zur Standardausstattung. Einige Schulen erlauben Schülern auch, ihre eigenen Geräte zu benutzen. Praktisch sind daher Ranzen und Rucksäcke mit eingebauten Laptop- oder Tablet-Taschen, die einen sicheren Transport gewährleisten.

Abbildung 1: Pixabay.com © Condesign (CCO 1.0)
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